Europäische Lösungen für Automobilindustrie gefordert

Die Automobilindustrie und ihre zahlreichen Zulieferer sind für den Standort Oberösterreich von herausragender Bedeutung. Und sie ist ein Schlüsselfaktor zum Gelingen der Klimawende und zur Erreichung der Klimaziele bzw. eines erfolgreichen „GreenDeals“ der Europäischen Union. „Der Erhalt von Arbeitsplätzen in diesem riesigen Wirtschaftssektor und die Klimawende sind aber keine Gegner. Wir müssen sie zu Partnern machen, um eine Abwanderung der Arbeitsplätze in andere Wirtschaftsregionen der Welt, denen CO2-Reduktion durch Innovation der verschiedensten Antriebssysteme völlig egal ist, zu verhindern.“, sagt Dörfel.

 

Dass die Lösung nicht aus der Verbannung fossiler Brennstoffe alleine, sondern nur durch einen ausgewogenen Mix an Antriebsarten bestehen kann, davon ist gf. Klubobmann Dörfel überzeugt: „Oberösterreich ist Heimat zahlreicher Hersteller, von BMW bis zu Kreisel Electric, die vormachen, wie die Wende unter Einsatz aller Antriebsarten gelingen kann. Sie investieren hunderte Millionen in Forschung und Entwicklung bei uns am Standort und leisten damit einen Beitrag zur Klimawende. Wenn wir das Feld emissionsarmer Verbrenner anderen Wirtschaftsräumen überlassen, laufen wir Gefahr gleich zweier Totalschäden: Der Wirtschaft und auch des Klimas!“

 

Der Oö. Landtag fordert die Europäische Kommission auf, Lösungen für die Automobilindustrie zu erarbeiten, damit es gelingen kann, tausende Arbeitsplätze alleine in Oberösterreich zu sichern. „Es braucht ein klares Bekenntnis zum Erhalt und Entwicklung des Automotive-Standortes Europa!“, so Dörfel.

 

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