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Lokalaugenschein bei Luftunterstützung in Kaserne Hörsching

Dort stationiert sind zwei wesentliche Elemente der Luftunterstützung des Bundesheeres

Vertreter von OÖVP und FPÖ kamen diese Woche zu einem Lokalaugenschein in den Fliegerhorst Vogler nach Hörsching zusammen und besuchten Teile der Luftstreitkräfte. Dort stationiert sind zwei wesentliche Elemente der Luftunterstützung des Bundesheeres: Drei Transportflugzeuge „Hercules“ und 23 Transporthubschrauber „Agusta Bell 212“. Empfangen wurden LAbg. Rathgeb und LAbg. Gruber vom Kommandanten der Luftunterstützung, Oberst des Generalstabsdienstes Wolfgang Wagner.

Österreichische Soldaten werden im Einsatz oder bei Katastrophen stets von den Luftstreitkräften unterstützt. Die Flieger des Bundesheeres transportieren Personal, Material und Ausrüstung über weite Strecken in das In- und Ausland. Heeres-Hubschrauber unterstützen bei Lawinen-, Schnee- und Hochwassereinsätzen. Abgeschnittene und entlegene Ortschaften können dadurch versorgt werden.

„Neben den vielfältigen Aufgaben, die insbesondere das Bundesheer für die Sicherheit rund um und in Österreich tagtäglich bewältigt, haben die Katastropheneinsätze im Zusammenhang mit den enormen Schneefällen in Oberösterreich gezeigt, wie wichtig ein gut funktionierendes Hilfsnetz ist. Viele Landsleute wurden durch Bundesheer, Freiwillige Feuerwehr, Rotes Kreuz, Polizei und andere Einsatzorganisationen unterstützt. Wir danken dafür den engagierten und bestens ausgebildeten Einsatzkräften. Als politisch Verantwortliche suchen wir hier den Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um miteinander an Verbesserungen zu arbeiten“, sagt OÖVP-LAbg. Josef Rathgeb und verweist auf Initiativen der Bundesregierung, die beispielsweise den Ankauf neuer Hubschrauber für das Bundesheer vorsehen.

„Ich danke dem Kommandanten der Luftunterstützung für diesen Blick hinter die Kulissen. Trotz einer dichten und oftmals ungewissen Auftragslage wird hier tagtäglich Beeindruckendes geleistet. Zuletzt stellte die Luftunterstützung beim Katastropheneinsatz aufgrund der Schneemassen ihre Vielseitigkeit, Belastbarkeit und Flexibilität unter Beweis. Beim heutigen Besuch konnten wir einige Handlungsfelder für die Politik aufgreifen“, dankt der freiheitliche Wehrsprecher, LAbg. Michael Gruber, der Luftunterstützung des Bundesheeres für den informativen Halbtag.

 

Foto 1:  LAbg. Rathgeb (li.) mit LAbg. Gruber im Cockpit der C130 Hercules.

 


Foto 2: Oberst des Generalstabsdienstes Wolfgang Wagner gewährte LAbg. Gruber und LAbg. Rathgeb einen Blick hinter die Kulissen.

Klares Bekenntnis zur Jagd, die viel für unser Land leistet

Die Jagd ist untrennbar mit unserer schönen und vielfältigen Natur- und Kulturlandschaft verbunden

Die Oö. Jägerschaft übernimmt dafür tagtäglich Verantwortung. Sie stellt sich aber gemeinsam mit Grundeigentümern, Naturnutzern und Behörden auch den Herausforderungen, wie etwa beim Waldumbau aufgrund der Borkenkäferplage und Klimaerwärmung. Der Ausgleich der unterschiedlichen Interessenslagen geht nur miteinander, nicht nebeneinander und schon gar nicht gegeneinander.

„Die Jagd ist ein verlässlicher Partner und Garant für einen guten Ausgleich zwischen Wald und Wild. Jagd ist aber mehr, sie schafft Werte mit Bestand. Sei es der Erhalt eines gesunden und artenreichen Wildbestandes und deren Lebensräume oder die vielfältigen Leistungen und Wirkungen für die Gesellschaft“, sagt OÖVP-Jagdsprecher LAbg. Bgm. Josef Rathgeb und verweist als praktizierender Jäger auch auf köstliches Bio-Wildbret aus heimischen Revieren als besondere Visitenkarte des Genusslandes Oberösterreich. Die Jagd ist darüber hinaus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, die Wertschöpfung und damit wertvolle Arbeitsplätze generiert.

„Die über 19.000 Jägerinnen und Jäger leben Traditionen und sind damit wesentliche Kulturträger. Sie leisten auch viel für einen nachhaltigen Natur- und Artenschutz. Diese vielfältigen Leistungen würdigen wir. Wir bekennen uns zur Jagd in Oberösterreich und wollen den erfolgreichen oö. Weg weitergehen, um den Herausforderungen gemeinsam zu begegnen“, so Rathgeb.

Foto (OÖVP-Klub): OÖVP-Jagdsprecher LAbg. Bgm. Josef Rathgeb bekennt sich im Landtag zur Jagd.

Park-and-Ride-Ausbau: Landesmittel für zusätzliche Stellplätze abgesichert!

Einstimmiger Landtagsbeschluss für Ausbau und Neuplanungen – Rathgeb dankt Bürgermeistern des Bezirkes für ihr tatkräftiges Mitwirken.

Mit dem gestrigen Landtagsbeschluss treibt das Land OÖ den Ausbau von Park-and-Ride-Anlagen gemeinsam mit den Gemeinden und den ÖBB weiter voran. Bis 2021 werden für die Realisierung von fünf Park-and-Ride-Anlagen mehr als eine halbe Mio. Euro bereitgestellt. Zusätzlich wurde zur Finanzierung der konkreten Planung von neun weiteren Park-and-Ride-Anlagen mit 651 PKW-, 195 Fahrrad- und 30 Mopedstellplätzen der Landesanteil von 425.000 Euro beschlossen.

Die Attraktivierung des Öffentlichen Personennahverkehrs in den ländlichen Regionen ist ein wichtiger Mosaikstein für die dringend  nötige Entlastung rund um die Ballungszentren. Neue Park-and-Ride-Anlagen sind ein unverzichtbarer Teil eines notwendigen Maßnahmenbündels.

„Park-and-Ride-Stellplätze sind wichtige und dringend notwendige Schnittstellen zwischen Individual- und Öffentlichem Verkehr. Der gefasste Landtagsbeschluss wird insbesondere auch bei den ÖBB-Verkehrsstationen in Ottensheim, Rottenegg-Walding und Linz-Urfahr zusätzliche Stellplätze und Verbesserungen bringen. Wir tragen damit dazu bei, Mobilität schneller, sicherer, angenehmer und stressfreier zu gestalten“, freut sich LAbg. Bgm. Josef Rathgeb.

„Mein Dank gilt vor allem den betroffenen Standortgemeinden und ihren Bürgermeistern, die hier tatkräftig mithelfen, im Sinne der Pendlerinnen und Pendler die hoch angespannte Verkehrssituation zu beruhigen“, so Rathgeb.

Rund 110.000 Menschen pendeln unter der Woche nach Linz. 75 Prozent davon mit dem PKW. „In Anbetracht dieser Zahlen ist es absolut notwendig, den Öffentlichen Verkehr und die Schnittstellen zum Individualverkehr dringend weiter zu attraktivieren. Das verlangen die tagtäglich pendelnden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus unserem Bezirk mit besonderem Nachdruck“, so der regionale Abgeordnete und Bürgermeister von Oberneukirchen.

Landtag beschließt neue Energiestrategie

OÖ muss als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig bleiben. Dazu liefert die neue Energiestrategie des Landes, die heute im Landtag beschlossen wird, einen wichtigen Beitrag.

„Die neue Strategie ist eine ambitionierte Weiterentwicklung der Oö. Energiepolitik, die neben dem Klimaschutz vor allem die Standortrelevanz des Industrielandes Oberösterreich maßgeblich berücksichtigt“, verweist OÖVP-Energiesprecher LAbg. Josef Rathgeb auf den steigenden Anteil der erneuerbaren Energieträger. Damit noch mehr Unternehmen auf jene sauberen Energiequellen umsteigen, startet das Land OÖ mit 1. Juni 2017 einen entsprechenden Investitionsschwerpunkt.

Rathgeb streicht in diesem Zusammenhang auch die Vorreiterrolle Oberösterreichs hervor: „Nachdem eine neue Bundesstrategie zeitnah nicht zu erwarten ist, sehen wir in unserer Strategie einen wichtigen Impulsgeber für künftige Vorhaben auf Bundesebene.“ Abschließend dankt Rathgeb LH-Stv. Michael Strugl, der als Energie- und Wirtschaftsreferent die neue Oö. Strategie, die der Landtag heute beschließt, federführend entwickelt hat.

Neues Jagdgesetz vor einstimmigem Beschluss

Deregulierung und mehr Rechtssicherheit für die Jagd und Grundbesitzer bringt das neue Jagdgesetz in OÖ.

Am Ende der dreitägigen Budgetdebatte steht im Oö. Landtag heute noch ein sehr wichtiger Beschluss auf der Tagesordnung. Ein neues Oö. Jagdgesetz, das Deregulierung und mehr Rechtssicherheit für die Jagd und Grundbesitzer bringen wird, soll mit den Stimmen aller Fraktionen verabschiedet werden.

„Diese Novelle ist eine einzigartige, breit getragene Weiterentwicklung der Regelungen für die Jagd. Wir schaffen damit einen rechtlich modernen Rahmen für eine tief in der Gesellschaft verwurzelte Tradition und für ein gutes Zusammenwirken zwischen der Oö. Jägerschaft und den Grundeigentümern auch in Zukunft“, sagt LAbg. Josef Rathgeb, Jagdsprecher der OÖVP.

Die wesentlichen Neuerungen der Oö. Jagdgesetz-Novelle 2016:

  • Entfall behördlicher Arrondierungsverfahren und Automatik bei der Neu-Feststellung der Jagdgebiete
  • Klarstellung der erforderlichen Anzahl von Jagdausschüssen und Regeln bei Gemeindezusammenschlüssen
  • Entziehung der Jagdkarte im Falle eines Waffenverbots oder einer strafgerichtlichen Verurteilung wegen vorsätzlicher Schädigung einer geschützten Tierart
  • Deregulierung bei den Regeln für Futterplätze für Rotwild im Gebirge
  • Neue Wildschadensregelung, die Missbrauch durch weit überhöhte oder mutwillige Ersatzforderungen verhindert.

„Dieser Vier-Parteien-Antrag ist das Ergebnis konstruktiver Gespräche unter der Federführung von Jagdreferent Landesrat Max Hiegelsberger mit dem Landesjagdverband unter Landesjägermeister ÖR Sepp Brandmayr und der Landwirtschaftskammer OÖ mit Präsident ÖR Franz Reisecker. Er bringt mehr Rechtssicherheit, sowie Deregulierung und stärkt das gute Einvernehmen zwischen allen Beteiligten“, betont Rathgeb.

Bekenntnis zur erneuerbaren Energie

Rund 1/3 der verbrauchten Energie kommt bereits aus Biomasse, Wasserkraft und Co.

In seinem Redebeitrag zum Energiebudget 2017 bekennt sich heute OÖVP-Energiesprecher LAbg. Josef Rathgeb ganz klar zum Ausbau der erneuerbaren Energie, die sauber, sicher und leistbar sein soll. „Wir wollen Versorgungssicherheit und Energieunabhängigkeit – das kommt auch in den strategischen Leitlinien für die Zukunft der Energie in OÖ deutlich zum Ausdruck“, so Rathgeb.

Dass sich OÖ auf einem guten und richtigen Weg befindet, zeigt sich auch in der Energiebilanz unseres Landes: „Fast ein Drittel unseres Energiebedarfes wird heute mit erneuerbaren Energien abgedeckt“, weiß Rathgeb. Um OÖ als starkes, energieintensives Wirtschaftsland langfristig als Energieleitregion zu etablieren – Wirtschafts- und Energielandesrat Dr. Strugl arbeitet derzeit an der neuen „OÖ Energiestrategie 2050“ – wird das heute zu beschließende Energiebudget in Höhe von mehr als 12 Mio. Euro einen wichtigen Beitrag leisten können.