Helena Kirchmayr hat als Klubobfrau des OÖVP-Landtagsklubs wesentliche Veränderungen und Profilschärfungen bei der Landtagsarbeit umgesetzt. Das wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert. Als neue Jugend- und Familiensprecherin stellte Kirchmayr heute zum Weltkindertag eine IMAS-Studie vor, die sich um Gefahrenquellen für die Oö. Jugend dreht. Der beachtliche Befund: das Internet zählt neben Alkohol und Rauchen zu der größten Gefahrenquelle.

Eiselsberg Kirchmayr Yazdi

Foto von li.: DDr. Paul Eiselsberg (IMAS International GmbH) mit OÖVP-Klubobfrau Mag. Helena Kirchmayr und Prim. Dr. Kurosch Yazdi (Kepler Universitäts Klinikum Linz, Neuromed Campus).

Kein Stein auf dem anderen seit Beginn der neuen Periode

Seit rund einem Jahr arbeitet das Team des OÖVP-Landtagsklubs unter der Führung von Helena Kirchmayr. Dieser Start in eine neue Periode ist im Vergleich zum Zeitraum 2009 bis 2015 von vielen Veränderungen geprägt: Der Wählermarkt ist im Umbruch, die Parteienlandschaft hat sich stark vergrößert, die Themenpalette ist von der Flüchtlingskrise, Terror, Sicherheitsfragen und der Wirtschaftskrise nach wie vor geprägt und das soziale Verhalten der Gesellschaft im Wandel. Die Veränderungen sind also enorm, aber auch das Potential für Neues und die entstehenden Chancen dadurch.

IMAS-Studie: Zukunftsaussichten und Gefahren für Oö. Jugend

Dr. Eiselsberg: Zukunftsaussichten der Oö. Jugendlichen werden schlechter eingeschätzt als jene ihrer Eltern, jedoch besser als in anderen Bundesländern. Die größte Gefahrenquellen für die Oö. Jugend sind Süchte.

Prim. Dr. Yazdi: Verhaltenssüchte unterscheiden sich kaum von anderen Süchten. Internetsucht befindet sich durch 24/7-Verfügbarkeit im Steigen.

Kirchmayr: Gefahrenquelle Internet als die Herausforderung im 21. Jahrhundert. „Task Force“ zum Umgang mit der Gefahrenquelle Internet wird gegründet. Müssen
Präventionsangebote und rechtlichen Rahmen weiterentwickeln. Appell an europäische Lösung und an große Konzerne Präventionsarbeit zu leisten!