Wartezeiten in Spitälern: Bettenverfügbarkeit und Patientenwünsche als Ursachen

Wahlfreiheit als Zeugnis guter Qualität im Gesundheitswesen.

Mediziner untersucht Patienten am Knie

Foto: Ligamenta wirbelsaeulenzentrum/pixelio.de

Bezüglich den OP-Wartezeiten für geplante Eingriffe hält heute OÖVP-Gesundheitssprecher Prim. Dr. Walter Aichinger fest: „Die Akutversorgung von dringenden Fällen funktioniert einwandfrei und schnell. Notfälle werden immer sofort ohne Wartezeiten entsprechend versorgt und behandelt. Was die planbaren Operationen betrifft, können unterschiedliche Wartezeiten unter anderem auf die jeweiligen Bettenverfügbarkeiten und die Wahlfreiheit im Gesundheitswesen zurückgeführt werden.“

Unterschiedliche Wartezeiten seien eben ein Resultat davon, dass sich Patientinnen und Patienten in Oberösterreich frei nach ihren Wünschen und Bedürfnissen behandeln lassen können. „In diesem Sinne sind Wartezeiten, beispielsweise bei besonderen Operateuren, offensichtlich ein Zeugnis der guten Versorgungsqualität in den Oö. Spitälern“, führt Aichinger aus.

Dass nun die SPÖ bei diesem Thema versucht, parteipolitisches Kleingeld zu wechseln, zeigt die von der SPÖ dargebotene Doppelzüngigkeit auf. „Einerseits werden die Steigerungen bei den Gesundheitsausgaben heftigst kritisiert, die sich nachweislich und der Dank der Spitalsreform über die Jahre aber moderat entwickeln und keineswegs ausufern und andererseits werden Mängel im Gesundheitswesen herbeigeredet“, sagt Aichinger.

„Unsere Versorgung kostet Geld und muss uns aber im Sinne der Patienten und Mitarbeiter in den Häusern und im niedergelassenen Bereich etwas wert sein“, so Aichinger.

Abschließend verweist Aichinger auf einen entsprechenden Bericht des Landesrechnungshofes, der klar aufzeigt, dass der Versicherungsschutz (bspw. eine Zusatzversicherung) auf die Behandlung oder etwaige Wartezeiten keinen Einfluss hat.