Umweltschutz mit Hausverstand – jeder kann einen Beitrag leisten

OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr unterstützt „Hui statt Pfui“-Kampagne und ruft zum Mitmachen auf

„Umweltschutz beginnt bei sich selbst und vor allem den eigenen Gewohnheiten bei Abfallentsorgung. Leider ist Littering immer noch ein sehr großes Thema, denn der achtlos weggeworfene Müll verschmutzt nicht nur die Straßen, sondern landet auf Umwegen wieder auf unseren Tellern.“ sagt OÖVP-Klubobfrau anlässlich des Starts der jährlichen „Hui statt Pfui“-Kampagne und ruft zu mehr Achtsamkeit bei der Entsorgung von Abfall auf.

Weggeworfene Zigarettenstummel alleine machen zwischen 20 und 25% des Straßenmülls aus. Vor allem aus Autos geworfene Zigarettenstummel und auch Aluminiumdosen oder Plastikabfälle verunreinigen die Felder und damit auch das Futter der heimischen Tiere. Der Schaden durch Zigarettenstummel ist jedoch beträchtlich gravierender, erklärt Kirchmayr: „Ein einziger Zigarettenstummel vergiftet einen Liter Wasser derart, dass die Hälfte der darin lebenden Fische verendet. Und er braucht darüber hinaus 15 Jahre, bis er sich zersetzt.“

Verbote sollen immer nur das äußerste Mittel, daher setzt Kirchmayr auf Beteiligung und Aufklärung: „Wir müssen, so wie aktuell die OÖ. Jungbauernschaft, den Menschen erklären, was mit der Getränkedose oder dem Zigarettenstummel passieren, wenn sie achtlos aus dem Fenster oder auf die Straße geworfen werden, anstatt ordentlich entsorgt zu werden.“
Viel Lob findet Kirchmayr für die „Hui statt Pfui“-Kampagne und die zahlreichen Gemeinden und ihre Freiwilligen, die die Sammlungen durchführen: „Eine saubere Landschaft muss allen Oberösterreichinnen und Oberösterreichern ein Anliegen sein, daher werde ich mich auch dieses Jahr wieder daran beteiligen und möchte so viele Menschen wie möglich dazu aufrufen, ebenfalls mitzumachen.“

Anfang März startet die jährliche Kampagne „Hui statt Pfui“ Gemeinde- und Bezirksabfallverbände Oberösterreichs. In Flurreinigungsaktionen sammeln Freiwillige Abfall von Wegen, Bächen, Wiesen und Straßen auf, um ihn im Anschluss fachgerecht entsorgen zu lassen.