Strafen für Müllsünder sollen kommen

Positive Signale aus den Städten bestärkt OÖVP-FPÖ-Initiative

 Getränkedosen, Zigarettenstummel oder das Jausensackerl – das achtlose Wegwerfen von Müll wird zu einem immer größeren Problem und verursacht unnötige Kosten und eine Belastung der Tiere und der Umwelt. Insbesondere in den Städten missfällt das vielen Menschen.

Eine auf Initiative von OÖVP und FPÖ geplante Änderung des Oö. Abfallwirtschaftsgesetzes soll Abhilfe schaffen. Erste positive Signale aus Linz und Wels bestärken OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr im Herbst zügig die Novelle zu beraten und im Landtag zu beschließen.

„Es geht darum, Müllsünder effektiver bestrafen zu können und die Kontrollkompetenzen auf örtliche Ordnungsdienste auszudehnen“, begründet OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr die Änderungen.

Vorbild für die Novelle ist unter anderem die Bundeshauptstadt Wien. Dort ist die Verunreinigung im öffentlichen Raum nicht nur wie bei uns ausdrücklich verboten, sondern wird auch durch eine öffentliche Aufsicht, die sogenannten „WasteWatchers“, kontrolliert.

Das Verschmutzen von Straßen, Gehwegen und Parkanlagen mit Müll soll künftig verstärkt kontrolliert werden.