OÖVP-Klub: Transparente Darlegung der Schutzmaterial-Beschaffung im Finanzausschuss

Gemeinsamkeit statt Streit, um Oberösterreich wieder stark zu machen

 Im heutigen Finanzausschuss des Landtages berichtete die Führung der OÖ Gesundheitsholding sowie des Landes-Krisenstabs umfassend und transparent um die so dringend notwendige Beschaffung von Schutzmaterial in der Hochphase der Corona-Krise.
„Die Beschaffung durch die OÖ. Gesundheitsholding war von Anfang an mit allen Parteien, auch mit einstimmigem Regierungsbeschluss, abgestimmt. Ich bin sehr stolz darauf, dass in Oberösterreich schneller und besser als anderswo reagiert wurde und damit ein Zusammenbruch der medizinischen Versorgung abgewendet werden konnte“, sagt OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr und verweist damit auf die weltweiten Engpässe bei Schutzausrüstung.

Das Land habe alles zum Schutz der Patienten und Patientinnen und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im medizinischen Bereich unternommen und gleichzeitig Vorkehrungen für ein erneutes Aufflammen des Virus getroffen. Man habe schnell und eigenständig handeln müssen. Die Beschaffung der benötigten Produkte erfolgte aber zu jeder Zeit nach den Kriterien Lagerstand, Qualität, Verfügbarkeit, Preis und Referenzen, dies wurde auch transparent dargelegt. Die Corona-Krise hat das Land vor eine nie dagewesene Herausforderung gestellt, die hervorragend bewältigt wurde.

„Wir stehen als OÖVP für absolute Transparenz. Zudem prüft die interne Revision der OÖG die Beschaffungsvorgänge und auch der Bundesrechnungshof hat bereits zu Beginn des Monats eine österreichweite Prüfung angekündigt. Die aufgewendeten Mittel sind immerhin Steuergelder der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, ein sorgsamer Umgang damit ist unsere Pflicht, genauso wie alles zu unternehmen, um die Gesundheit unserer Landsleute zu schützen“, sagt Kirchmayr und richtet abschließend ihren Appell an die SPÖ, wieder zur Sacharbeit zurückzukehren: „Wir befinden uns nach wie vor mitten in einer Pandemie und sind sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich mit großen Herausforderungen konfrontiert. Diese Situation für einen Wahlkampf-Frühstart zu nützen, ist für mich unverständlich, parteipolitische Profilierungsversuche sind völlig fehl am Platz. Unsere gemeinsame Aufgabe muss lauten, die Gesundheit der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher zu schützen.“