Rettungsgasse: OÖVP begrüßt verstärkte Kontrolle

Weitere Schritte notwendig – BM Hofer in der Pflicht für europaweite Regelung

Als positiv werten OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr und OÖVP-Sicherheitssprecher Wolfgang Stanek die Ankündigung, dass das Einhalten der Rettungsgasse künftig stärker kontrolliert werden soll. Das ist auch ein Punkt des von der OÖVP geforderten Maßnahmenpakets, das derzeit im Infrastrukturausschuss beraten wird.

„Offensichtlich gibt es bei der Rettungsgasse deutlichen Verbesserungsbedarf. Für verunfallte Personen zählen in diesen Situationen oft Minuten, die wir nicht durch das Fehlverhalten anderer Lenker verlieren dürfen. Die Rettungs- und Hilfskräfte brauchen freie Fahrt“, drängen Kirchmayr und Stanek auf weitere Schritte.

Neben der angekündigten schwerpunktmäßigen Kontrolle und Verfolgung von Rettungsgassensündern braucht es dafür auch mehr Möglichkeiten moderne Videotechnologie. Weiter sollen die Überkopfanzeigen auf die verpflichtende Rettungsgassen-Bildung mittels Animationen aufmerksam machen.

In die Pflicht nehmen die beiden Abgeordneten auch insbesondere den zuständigen Verkehrsminister Norbert Hofer, der sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für europaweit einheitliche Regelungen einsetzen soll.

Bei der nächsten Ausschusssitzung am 22. November werden die Beratungen mit Experten fortgesetzt.