Reparieren statt Wegwerfen ist voll im Trend

OÖVP-Landtagsinitiative zu Repair-Siegel ist Impuls für Kreislaufwirtschaft

Mit dem erfolgreichen Projekt Revital zeigt die Oö. Kreislaufwirtschaft, was in ihr und insbesondere in alten Geräten steckt. „Reparieren statt Wegwerfen – das schont die Umwelt und die Geldbörse. Wir wollen, dass auch private Haushalte künftig noch leichter ihre defekten Haushaltsgeräte selbst reparieren können“, weist OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr auf eine kürzlich im Landtag beschlossene Initiative hin.

„Die voraussichtlich im Juli ins Amt kommende neue EU-Kommission ist gefordert, eine leicht verständliche Ampel-Kennzeichnung zur Reparaturfähigkeit von Elektrogeräten ähnlich dem Energielabel einzuführen. Verbraucher sollen so beim Kauf rasch erkennen können, ob man das Gerät im Bedarfsfall einfach auf Vordermann bringen kann oder ob es aufgrund eines einfachen Defekts gleich entsorgt werden muss “, erklärt Kirchmayr.

Das Land Oberösterreich fördert die Reparatur von Elektro-Haushaltsgeräten mit dem „Reparaturbonus“. Das Ausmaß der Förderung beträgt je Haushalt und Kalenderjahr 50 Prozent der förderungsfähigen Brutto-Reparaturkosten, maximal 100 Euro. Förderfähige Kosten sind Reparaturdienstleistungen an Elektrogeräten im eigenen Haushalt. Infos unter www.reparaturfuehrer.at/ooe

In Österreich werden pro Jahr über 100.000 Tonnen Elektroaltgeräte und 2.500 Tonnen Batterien an rund 2.100 Sammelstellen zusammengetragen. Jeder sammelt in Österreich pro Jahr rund 13kg an Elektroaltgeräten – ein Spitzenwert in Europa.