Politische Bildung an Schulen muss an Stellenwert gewinnen

Landtagspräsident Wolfgang Stanek und ÖVP-Klubobfrau Mag. Helena Kirchmayr fordern in der kommenden Landtagssitzung konkretere Verankerung von Politischer Bildung in Lehrplänen.

„Leider nimmt Politische Bildung im Schulunterricht nicht immer den notwendigen Stellenwert ein. Aus diesem Grund ist es pädagogisch umso wichtiger, dass Schülerinnen und Schüler der Umgang mit Politik durch eine lebensnahe Vermittlung nationaler und internationaler Systeme sowie demokratischer Entscheidungsfindungsprozesse im Unterricht näher gebracht werden. Dadurch kann ihnen geholfen werden, gesellschaftliche, historische und politische Zusammenhänge zu erkennen bzw. ein politisches Bewusstsein zu schaffen“, sagen Kirchmayr und Stanek und bringen daher in der kommenden Landtagssitzung  eine entsprechende Resolution ein.

Teil der Resolution ist auch eine Überarbeitung Unterrichtsmaterialien: „Bei unserer Recherche der Lehrbücher ist uns aufgefallen, dass die Darstellung und Erläuterung des Föderalismus – das Zusammenspiel Bund, Länder und Gemeinden – kaum berücksichtigt und teilweise negativ dargestellt wird. Die derzeitige Ausnahmesituation hat einmal mehr bewiesen, dass Entscheidungen nahe an den Bürgerinnen und Bürgern rascher und effizienter getroffen werden können und dafür steht der Föderalismus.“, betonen Kirchmayr und Stanek abschließend.