Mehr Mitarbeiter, große Investitionen und stete Weiterentwicklung in der Oö. Gesundheitslandschaft

SPÖ im Wahlkampfmodus am Rücken der Spitäler

Die SPÖ Oberösterreich wird nicht müde die Oö. Gesundheitslandschaft krank zu reden. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten in den Spitälern täglich eine herausragende Arbeit und dürfen sich dann von der SPÖ kritisieren lassen“, konstatiert OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr deutliche Wahlkampftöne.

Die Zahlen zur finanziellen Entwicklung (mittelfristige Finanzvorschau) der einzelnen Träger sowie die Rückschau auf die gesetzten Reformmaßnahmen (Bericht Spitalsreform) liegen transparent auf dem Tisch, wurden in den Unterausschüssen, im Ausschuss und im Landtag ausführlich beraten und zeigen für Kirchmayr, „dass die Gesundheitsversorgung in OÖ mit Blick in die Zukunft verantwortungsvoll weiterentwickelt wird. Das Zusammenführen von Gespag und Kepler Uniklinikum unter ein gemeinsames Dach der Oö. Gesundheitsholding zeugt vom Reformfortschritt mit einer klaren Ausrichtung.“

Was die Zahlen außerdem darlegen, sind große Investitionen in allen Regionen zum Wohle der Patientinnen und Patienten. Was die Personalsituation betrifft, verweist Kirchmayr auf 120 zusätzliche Ärztedienstposten seit 2014 und 312 zusätzliche Posten für Pflegepersonal. Darüber hinaus konnten 121 Ärzte- und 99 Pflegestellen besetzt werden, die im Jahr 2014 nicht besetzt waren. In Summe gibt dies eine Steigerung von 241 Ärzten und 411 Pflegemitarbeitern.

„Allein die Personalentwicklung zeigt, dass hier maßvoll und erfolgreich auf die Herausforderungen reagiert wird. Dass man in Anbetracht dieser Steigerung und mit Blick auf die Investitionen in eine moderne Ausstattung der Krankenhäuser damit verbundene Kostensteigerungen anprangert und zugleich das dadurch reduzierte Kostendämpfungspotenzial in einem Atemzug kritisiert, offenbart die parteipolitische Triebfeder der SPÖ, die sich nun endgültig in einen Dauerwahlkampf eingeschossen hat“, so Kirchmayr.

Was die Empfehlungen des Landesrechnungshofes anlangt, signalisiert die OÖVP diese konstruktiv mit allen Systempartnern weiter umsetzen zu wollen, sofern nicht ohnehin bereits entsprechende Weichen in der Gesundheitsholding gestellt worden sind.