OÖ kein Hotspot der rechten Szene – Zahlen bestätigen gute Polizeiarbeit

Eine Anfrage an den Innenminister brachte nun Zahlen aus 2016 zu rechtsextremen Straftaten in OÖ auf den Tisch.

Dazu OÖVP-Sicherheitssprecher LAbg. Wolfgang Stanek: „An der steigenden Zahl an Anzeigen sieht man, dass die Polizei in OÖ präsent ist und gewissenhaft arbeitet, aber mehr Anzeigen heißt nicht automatisch, dass es auch mehr Straftaten gibt“! Mitunter ortet Stanek eine gesteigerte Sensibilität bei den Leuten, extremistische Handlungen anzuzeigen, was grundsätzlich positiv sei.

In absoluten Zahlen gibt es um 45 Anzeigen mehr als im Vorjahr. „Das ist noch kein Grund unser sicheres Land Oberösterreich zu einem Hotspot rechtsextremer Strömungen zu erklären“, sagt Stanek, der hier keine Alarmglocken schrillen lassen will.

„Schon jetzt wird in der Präventionsarbeit insbesondere in den Schulen viel gemacht. Auch die Exekutive arbeitet effektiv. Das sieht man unter anderem an der hohen Aufklärungsquote. Es ist wichtig flächendeckend auch im gesellschaftlichen Bereich und in der Vereinsarbeit gegen Extremismus – egal ob links, rechts oder religiös motiviert – vorzubauen. Eine Maßnahme wird die Überarbeitung des Integrationsleitbildes sein, wofür sich ja der Landtag bereits ausgesprochen hat“, berichtet der Sicherheitssprecher.