Um eine flächendeckende Versorgung durch Notärzte zu gewährleisten, setzt sich die OÖVP für Änderungen der Ausbildungs- und Tätigkeitsregelungen ein.

Neue Möglichkeiten für Mediziner und eine gute notärztliche Versorgung der Menschen im Land – die OÖVP bringt im Landtag eine Initiative ein, die für alle Betroffenen Vorteile mit sich bringt.

„Mit einer Änderung der Regelungen wollen wir erreichen, dass in einem ganz genau definierten Rahmen angehende Fachärztinnen und Fachärzte Notarztdienst machen dürfen. Davon profitieren die Patientinnen und Patienten und es ist sichergestellt, dass ausreichend Mediziner für die Versorgung zur Verfügung stehen. Mit dieser Angleichung der Ausbildungs- und Tätigkeitsbedingungen an andere europäische Länder sehe ich auch eine Attraktivitätssteigerung des Standortes Österreich für Ärzte“, sagt OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr.

Viele Mediziner, die nach dem Turnus die Ausbildung zum Facharzt gemacht haben, waren bisher auch als Notärzte im Einsatz. Die Ausbildung der Mediziner wurde aber neu geordnet. Es dürfen nur mehr fertig ausgebildete Fachärzte als Notärzte mit „Ius Practicandi“ arbeiten – nicht wie bisher nach drei Jahren, sondern erst nach mindestens sechs Jahren.

Gemäß dem Antrag soll es ermöglicht werden, dass Mediziner wie bisher auch schon nach drei Jahren klinischer Ausbildung Notarztdienst machen dürfen.

>>Initiativantrag Notarzt

>>Bericht Kronenzeitung OÖ