Neue Linzer Donaubrücke

Das Land OÖ beteiligt sich bei Großinvestition. Ausschuss soll morgen grünes Licht für Kostenbeteiligung geben.

Foto: Marc Mimram Architecte

Im morgigen Infrastrukturausschuss des Oö. Landtages wird voraussichtlich der Beitrag des Landes zur Finanzierung der Neuen Linzer Donaubrücke beschlossen.

„Als Land leisten wir zur neuen Brücke inklusive Durchbindung der Mühlkreisbahn einen wichtigen und vor allem finanziell stark spürbaren Beitrag. Jetzt muss alles getan werden, damit die Brücke möglichst rasch errichtet wird“, so OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr.

Die Linzer Landtagsabgeordnete Elisabeth Manhal betont die Bedeutung dieser Großinvestition für die Bevölkerung und den Standort: „Die durch den Abriss der Eisenbahnbrücke zusätzlich angespannte Linzer Verkehrssituation wird durch den Neubau entlastet. Das ist wichtig für die Linzer, die staugeplagten Pendler und insbesondere den Wirtschaftsstandort Landeshauptstadt Linz, der eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur dringend braucht.“

Das Land beteiligt sich mit fast 30 Mio. Euro – das entspricht rund 40 Prozent der Gesamtkosten – an der Neuen Linzer Donaubrücke, die als Teil der Neuen Schienenachse Linz an Stelle der abgerissenen Eisenbahnbrücke errichtet wird.

„Mit der tatkräftigen Unterstützung des Landes können wir dazu beitragen, dass einem raschen Baustart nichts im Wege steht und, dass mit der Durchbindung der Mühlkreisbahn die wichtige Achse des Öffentlichen Verkehrs ins Mühlviertel gewährleistet ist“, so Kirchmayr und Manhal.