Mercosur: OÖVP stellt sich hinter Landwirtschaft

OÖVP bringt Initiative ein – hohe Standards des sensiblen Agrarbereichs müssen gewahrt bleiben

„Im Falle eines positiven Abschlusses der Verhandlungen rund um das Freihandelsabkommen mit den sogenannten Mercosur-Staaten ist für Oberösterreich essenziell, dass die hohen Produktstandards der heimischen Landwirtschaft nicht durch die Mercosur-Importe unterwandert werden“, betont OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr und verweist auf eine entsprechende Initiative der OÖVP.

Vor allem bei Rindfleisch, Geflügel, Ethanol und Zucker muss besonders genau im Interesse unserer Landwirtschaft verhandelt werden. Insbesondere durch Mengenbeschränkungen, ein geeignetes Einfuhrlizenzsystem und Rückverfolgbarkeitssystem beim Fleisch soll der hohe Standard in der europäischen Lebensmittelproduktion geschützt werden.

„Importe sollen nur dann möglich sein, wenn diese nach EU-Lebensmittelstandards, insbesondere was den Tierschutz und die Produktionsvorschriften betrifft, hergestellt wurden“, unterstreicht Kirchmayr.

Im Sinne des beiderseitigen Handelsvorteils ist es zudem unbedingt notwendig, dass ein einheitlicher Zugang der EU-Produzenten zum gesamten Mercosur-Raum bei der Exportzulassung von Agrarwaren und Lebensmitteln geschaffen wird.
Ein Antrag der Grünen, der ein generelles Nein zu Handelsabkommen vorsieht, wurde heute im Ausschuss abgelehnt.