Mehr Personal für Polizei gefordert und Dank an Feuerwehren

Im Zuge des Budgetlandtages wurden gestern am späten Nachmittag in der Debatte um das Thema Sicherheit zwei ganz wesentliche Player herausgestrichen, die für Sicherheit im Land sorgen, nämlich Polizei und die Feuerwehren.

Stanek und Kirchmayr zu Besuch bei der PI Traun

OÖVP-Sicherheitssprecher LAbg. Wolfgang Stanek wies in seinem Redebeitrag mit großem Nachdruck auf die angespannte Personalsituation bei der Polizei hin: „Wenn heuer 104 Polizisten aus der Polizeischule ausgemustert werden, aber gleichzeitig 119 Beamten aus dem Dienst ausscheiden, dann herrscht hier ein Missverhältnis. Nachdem die Pensionierung in Zukunft noch mehr werden, fordert Stanek, dass die Schülerzahlen spürbar aufzustocken sind. Was den Einsatz der Exekutive betrifft, erwarte sich Stanek von der Polizeiführung, dass die Beamten vermehrt dort eingesetzt werden, wo Kriminalität stattfindet – vor Ort und auf der Straße.

Ehrenamtliche Feuerwehrleute als tragende Säulen des Sicherheitsnetzes

LAbg. Bgm. Rudolf Raffelsberger unterstrich die unbezahlbare Arbeit der tausenden freiwilligen Feuerwehrleute in OÖ: „Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht. Wer Hilfe braucht, kann in OÖ auf die top-ausgebildeten und hoch motivierten Feuerwehrleute vertrauen. Sie sind es, die dem Feuerwehrhaus Leben einhauchen, die die Geräte bedienen, Autos bewegen und Gelerntes zum Wohle der Gesellschaft anwenden.“ Dieser Mehrwert für die Allgemeinheit lasse sich auch beeindruckend in Zahlen fassen: „Jeder Euro ins Feuerwehrwesen kommt mehr als fünf-fach zurück“, so Raffelsberger.