Landtag setzt sich für besseres JKU-Budget ein

Damit Oberösterreich zum Land der Möglichkeiten wird, sollen die Menschen hier die besten Chancen und die besten Angebote im Bereich der Bildung haben.

Foto: JKU

Der Oö. Landtag zieht daher einhellig an einem Strang und fordert vom Bund, der ja ein neues Studienplatzfinanzierungsmodell vorlegen will, eine Verbesserung der Budgetausstattung der aktuell finanziell benachteiligten Johannes-Kepler-Universität Linz und den Ausbau der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik).

„Um den Wirtschaftsstandort OÖ abzusichern und auszubauen, brauchen wir die innovativsten Köpfe im Land“, unterstreicht LAbg. Elisabeth Manhal die Forderung nach einem Ausbau und der Stärkung der MINT-Studienfächer an der JKU. Ein entsprechender Antrag, soll in der Landtagssitzung diesen Donnerstag mit den Stimmen aller vier Landtagsparteien beschlossen werden.

„Trotz der bestehenden finanziellen Benachteiligung gegenüber den anderen großen Universitäten in Österreich, die im Interesse einer guten Weiterentwicklung der JKU beseitigt werden muss, finden sowohl Forschung als auch Lehre trotzdem gute Rahmenbedingungen an der JKU“, lobt Manhal, die als Absolventin und ehemalige Mitarbeiterin der JKU weiß, wie motiviert, engagiert und leidenschaftlich das Universitätspersonal unter gegebenen Budgets arbeitet. „Mit Rektor Meinhard Lukas an der Spitze wird tagtäglich an der JKU wirklich Großes für die Zukunft unseres Landes geleistet – danke dafür“, unterstreicht Manhal die Rolle unserer jungen Uni als Impulsgeber für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die JKU Linz erhält derzeit nur 4,5 Prozent des bundesweiten Unibudgets. Laut den bisher kommunizierten Plänen des Bundes, soll dieser Anteil auf drei Prozent (1,35 Mrd. Euro für 2019 bis 2021) rutschen.