Landtag fordert die Bundesregierung zur Deckung des Corona-Defizits der Krankenversicherungsträger auf

OÖVP-Kirchmayr & FPÖ-Mahr: Bund muss Corona-Defizit der Krankenversicherungsträger ausgleichen

Die Corona-Pandemie beeinflusst auch die Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherungsträger stark und wird zu massiven Einnahmen-Rückgängen führen. Die Spitze der Österreichischen Gebietskrankenkasse warnte in diesem Zusammenhang bereits vor einem Defizit von 600 Mio. bis zu einer Mrd. Euro durch die massiv gestiegene Arbeitslosigkeit bzw. Stundungen von Beitragszahlungen.

Auch der oberösterreichische Landtag beschäftigt sich am kommenden Donnerstag in der Landtagssitzung mit dem Thema und fordert die Bundesregierung zur Deckung dieses Defizits durch den Bund auf. OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr und FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr: „Die Krankenversicherungsträger müssen in und auch nach der Krise ein verlässlicher Partner in der Gesundheitsversorgung sein. Das Einnahmenloch gefährdet aber die Versorgungssicherheit. Zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung ist daher dringend eine kräftige Finanzspritze durch den Bund notwendig!“

Der finanzielle Ausgleich durch den Bund ist laut Kirchmayr und Mahr unverzichtbar, denn Einschränkungen bei Leistungen der Österreichischen Gesundheitskasse sind kein denkbares Szenario. „Wir müssen den Folgen der Krise konsequent entgegentreten. Nur durch einen garantierten Ausgleich kann die Finanzierung ausreichend gewährleistet sein“, so beide abschließend.