OÖ Hausordnung im Ausschuss beschlossen – nächster Halt Landtag am 29. Jänner
„Die OÖ Hausordnung bietet einen klaren Orientierungsrahmen für alle Menschen in Oberösterreich, ganz gleich ob Zugewanderte oder Einheimische. Die demographischen Veränderungen, gerade auch durch die Migration führen in manchen Bereichen immer wieder zu sozialen, kulturellen und auch politischen Spannungen. Es braucht gemeinsame Werte, aber auch klare Grenzen. Nur so können wir das gesellschaftliche Miteinander in einem lebenswerten Oberösterreich nachhaltig stärken“, unterstreicht OÖVP-Klubobfrau Margit Angerlehner.
OÖ als Vorbild für andere Bundesländer
13 zentrale Regeln wurden im Auftrag von Landeshauptmann Thomas Stelzer in einem monatelangen Prozess als Grundlage für ein funktionierendes Zusammenleben festgeschrieben. Oberösterreich nimmt damit im bundesweiten Vergleich einmalmehr eine Vorreiterrolle ein. Andere Bundesländer haben bereits die Absicht geäußert, gleichermaßen eine gemeinsame Wertebasis für ihr Bundesland nach Vorbild der OÖ Hausordnung definieren zu wollen.
Klare, verständliche und vermittelbare Regeln sollen das tägliche Miteinander fördern:
- Orientierung geben: Für Neuzugewanderte dient die Hausordnung als niederschwelliger
Einstieg in das gesellschaftliche Wertegerüst Oberösterreichs. - Verbindlichkeit schaffen: Wer Teil der Gemeinschaft sein will, muss die Grundprinzipien
des Zusammenlebens respektieren. - Gemeinschaft stärken: Ein gemeinsames Werteverständnis wirkt der Polarisierung und
Fragmentierung entgegen und stiftet Zugehörigkeit
Mit dem heutigen Beschluss im Ausschuss nimmt das kleine 1×1 des Zusammenlebens in OÖ die entscheidende Hürde vor dem Landtag. Am 29. Jänner soll der finale Beschluss im Landtagsplenum erfolgen.





