KO Kirchmayr zur Kinderbetreuungsnovelle: „Kritik der SPÖ ist unberechtigt“

Es geht um Vereinfachungen im Sinne der Familien

Diesen Donnerstag wird in einem Landtagsunterausschuss eine Novelle zur Kinderbetreuung in OÖ beraten. Diese Gesetzesänderungen sind notwendig, um die vom Landtag bereits beschlossene Vereinbarung gemäß 15a B-VG zur Elementarpädagogik umzusetzen und um die Integration des Bereichs Elementarpädagogik in die Bildungsdirektion zu vollziehen.

„Die Kinderbildung und -betreuung ist schon seit vielen Jahren ein gelebter Auftrag der pädagogischen Fachkräfte und der engagierten Mitarbeiterinnen in den Kinderbetreuungseinrichtungen und wird durch diese Neubenennung nur endgültig auch im Gesetzestitel verankert. Mit der Übertragung in die Bildungsdirektion und der Umbenennung wird das Thema Bildung im Bereich der Elementarpädagogik stärker sichtbar gemacht“, so OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr zum Ziel, ein gemeinsames Haus der Pädagogik zu schaffen.

Die Kinderhöchstzahl in den Gruppen ist gesetzlich nach wie vor mit 23 Kindern festgelegt. In begründeten Fällen kann diese Zahl überschritten werden. Das bringt die geforderte Flexibilität für die Gemeinden, um kurzfristig auf Bedarfsänderungen reagieren zu können. Wenn Eltern kurzfristig einen Arbeitsplatz finden, muss es auch möglich sein hier rasch einen Kinderbetreuungsplatz anbieten zu können.

Der Mindestpersonaleinsatz pro Gruppe beträgt, je nach Organisationsform, eine pädagogische Fachkraft, sowie das für die Mitarbeit in der jeweiligen Gruppe erforderliche Hilfspersonal. „Mit der neuen 15a B-VG Vereinbarung wird vielmehr sogar zusätzlicher Personaleinsatz zur Senkung des Erzieher-Kind-Schlüssels gefördert“, so Kirchmayr.

Auch für den Einsatz von Tagesmüttern sollen Verwaltungsvereinfachungen umgesetzt werden.