Bestmögliches Kinderbetreuungsangebot für Familien

Fokus auf Ausbau für Unter-Drei-Jährige

Im Zuge der Dringlichen Anfrage betreffend Kinderbetreuungsangebot in OÖ an LH-Stv. Christine Haberlander hält OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr fest: „Das Angebot der Kinderbetreuung in OÖ ist überdurchschnittlich hoch. Kinderbetreuung in OÖ orientiert sich an den konkreten Bedürfnissen und schafft Angebote dort, wo sie tatsächlich gebraucht und in Anspruch genommen werden.“

Kirchmayr appellierte, dass alle in der Diskussion um die Kinderbetreuung, gleich von welcher Partei, ein verbindendes Ziel verfolgen sollen. „Es geht darum, die bestmöglichen Angebote für Familien zu schaffen. Unabhängig davon, wie und wo sie leben!“

Zu der von der SPÖ heute wieder einmal gebetsmühlenartig vorgebrachten Kritik an den Elternbeiträgen für die Betreuung am Nachmittag, merkt Kirchmayr an: „Seit Einführung der Nachmittagsbeiträge ist das Angebot in 329 Gemeinden gleichgeblieben.
Über 80 Prozent der Kinder haben die Möglichkeit im Kindergarten bis 16.00 Uhr betreut zu werden. Im Durchschnitt nehmen 20 Prozent der Kinder im Kindergarten pro Tag das Betreuungsangebot am Nachmittag in Anspruch. In 15 Gemeinden ist es sogar zu einer Ausweitung des Nachmittagsangebotes gekommen. Wir investieren allein 2019 rund 230 Millionen Euro in die Kinderbetreuung und legen den Fokus auf den Ausbau der Einrichtungen für Unter-Dreijährige. Überall dort, wo es notwendig war, wurden flexible Lösungen mit Tagesmüttern gefunden.“

„Die Zahlen zeigen dabei oft nur einen Ausschnitt der Lebensrealität der Menschen. Für ein umfassendes Bild mit Beachtung der regionalen Bedürfnisse ist es deshalb erforderlich, mehr als nur Zahlen und Statistiken zu betrachten. Die Gemeinden und die Familien können das am besten vor Ort selbst gestalten“, so Kirchmayr, die selbst Mutter eines kleinen Kindes ist und daher die Situation gut einschätzen kann.

Die Ausbaumaßnahmen sind jedenfalls wirksam. Das wird dadurch bestätigt, dass die Zahl berufstätiger Mütter von Kindergartenkindern im laufenden Jahr auf 67 Prozent gestiegen. „Wir werden jedenfalls weiter den Ausbau vorantreiben“, so Kirchmayr abschließend.