Für Versicherte ist die Verwendung der Mittel im Sinne der Versorgung entscheidend!

ÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr: „Erwarte mir von roten Kassen-Funktionären handfeste Verbesserungen in der niedergelassenen Ärzte-Versorgung statt Wahlkampfgetöse!“

Für OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr ist der Angriff von SPÖ, GRÜNEN und roten Kassen-Funktionären im Hinblick auf die Kassenreform völlig absurd. „Wie ÖGK-Chef Bernhard Wurzer bereits klarstellte, muss keine Landesstelle um ihre Rücklagen fürchten. Was nun von den roten GKK-Funktionären populistisch als Rücklagen-Streichung verkauft wird, ist in Wahrheit eine reine bilanztechnische Maßnahme. Es wird in einem Beiblatt zur Bilanz die Finanzierungszusage eindeutig und transparent ausgewiesen, womit klar nachvollziehbar ist, ob die bisherigen Rücklagen für Reformprojekte im Sinne der Versicherten verwendet werden. Klar war immer, dass die Rücklagen aus bilanztechnischen Gründen nicht voll dargestellt werden können.“

Für Kirchmayr sind jedenfalls die Vertreter der Sozialversicherung gefordert, konkrete Verbesserungen umzusetzen, damit für die Versicherten sich die Wartezeiten bei den Ärzten verringern und auch das Leistungsangebot so ausgebaut wird, dass der Nutzen bei den Versicherungen spürbar ist. „Was SPÖ, GRÜNE und rote Kassenfunktionäre hier von sich geben, zielt alleine auf die Verunsicherung der Menschen in unserem Land ab. Das soll und muss auch in Wahlkampfzeiten nicht sein. Gerade von den GKK-Funktionären erwarte ich mir stattdessen handfeste Verbesserungen in der niedergelassenen Ärzte-Versorgung“, so ÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr. Kirchmayr verweist etwa auf ein von der GKK groß angekündigtes Primärversorgungszentrum in Linz, von dem in letzter Zeit aber kaum mehr die Rede ist.

„Die Gelder müssen bei den Versicherten ankommen. Auf das werden wir auch genau schauen“, so Kirchmayr. Eine sachliche Begleitung der Kassenreform durch alle Systempartner bringt mehr als in Wahlkampfzeiten für Verunsicherung zu sorgen.