OÖVP gegen Legalisierung von Cannabis

Klares Nein zur Freigabe der Droge Cannabis

Eine Umfrage des Marktforschungsinstitutes Integral im Auftrag eines Start-ups, das mit Cannabisprodukten ein Geschäft macht, zeigt, dass die österreichweite Zustimmung zu einer generellen Legalisierung von Cannabis von 64 Prozent 2017 auf nur mehr eine knappe Mehrheit von 54 Prozent gesunken ist. Die OÖVP hält an ihrem klaren Nein zur Legalisierung fest.

„Mit der OÖVP wird es keinen falls eine Freigabe der Droge Cannabis zum allgemeinen Konsum geben“, untermauert OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr. „In Zeiten, in denen wir insbesondere unseren Kindern die Gefahren von Alkohol und des Rauchens bewusst machen müssen, dürfen wir nicht die Türe zu einer weiteren Droge öffnen. Cannabis steht bei vielen Konsumenten am Anfang einer Drogenkarriere und gilt als Einstieg in eine oft nicht mehr umkehrbare Abwärtsspirale“, warnt Kirchmayr. Vor allem der Konsum als junger Mensch kann ernsthafte Erkrankungen mit langen Folgeschäden nach sich ziehen.

In der Debatte rund um Cannabis muss zwischen dem vermeintlich gesunden und bereits frei erhältlichen Wirkstoff Cannabidiol (CBD) und dem berauschenden Tetrahydrocannabinol (THC) unterschieden werden. Eine Freigabe von Cannabis als legale Droge hätte nichts mit dem gezielten Einsatz im medizinischen Bereich unter ärztlicher Aufsicht zu tun. Schließlich zielt die Medizin auf die nicht berauschenden Inhaltsstoffe ab.