OÖVP-Winzig/Kirchmayr: Nationalrat und oö. Landtag machen gegen Atomkraft mobil

Nach dem einstimmigen Beschluss im Oö. Landtag ist nun auch der Nationalrat gestern einhellig gegen Atomkraft und Atommüll-Endlager an Österreichs Grenzen aufgetreten.

„Unmissverständlich treten wir gegen die Inbetriebnahme des Risikoreaktors Mochovce 3 auf“, betonen OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr und OÖVP-EU-Wahl-Spitzenkandidatin Angelika Winzig, die auf grobe Bau- und Sicherheitsmängel verweisen. „Über Partei- und Parlamentsgrenzen hinweg ziehen hier alle an einem Strang“, so Kirchmayr und Winzig.

OÖ sagt Nein zu Atommüllendlager

Es kursieren einige mögliche Standorte für Endlager in unmittelbarer Grenznähe zu Oberösterreich. „Die potentiellen Lagerstätten sind zwischen 60 und 150 Kilometer von OÖ entfernt. Eine Entscheidung über diese Lager brauchen intensive geologische und hydrologische Untersuchungen sowie eine umfangreiche Einbindung der Bevölkerung. Das ist nicht geschehen. Viel mehr gibt es dutzende offene Fragen, widersprüchliche Informationen und bereits Proteste der betroffenen tschechischen Gemeinden“, zeigen Kirchmayr und Winzig auf. Die abgebrannten Brennelemente strahlen für die Ewigkeit und gefährden Menschen und die Umwelt.
Winzig hat eine Online-Petition gegen Atomkraft gestartet. „Die Unterschriftenaktion soll ein klares Signal Richtung Brüssel und an unsere tschechischen Nachbarn senden, dass wir in Oberösterreich ‚NEIN‘ sagen zu Atomkraft.“ Die Petition kann man unter www.neinzuatom.at unterstützen.