Kindergartenbeitrag sichert Angebot

Der Beitrag für die Nachmittagsbetreuung fußt auf sozial ausgewogenem Modell.

Heute wurde von der Oö. Landesregierung die entsprechende Verordnung beschlossen, mit der der bereits vorgestellte Kindergartenbeitrag nun rechtswirksam eingeführt wird. OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr dazu: „Der Kindergartenbeitrag für die Betreuung am Nachmittag fußt auf einem sozial ausgewogenen Modell. Die Beiträge kommen dem bedarfsgerechten Ausbau und der nachhaltigen Absicherung des qualitätsvollen Angebots zu Gute. Darüber hinaus ist das auch ein wichtiger Beitrag zum Einhalten der gesetzlichen Schuldenbremse und eines generationengerechten Budgets. Jetzt weiter Schulden zu machen, wäre Zukunftsraub an den Familien und den Kindern“, kommentiert Kirchmayr Richtung Rot und Grün.

Außer Wien heben bereits alle anderen Bundesländer Beiträge am Nachmittag ein. Während in Salzburg bis zu 440 Euro zu zahlen sind, ist das OÖ sozial ausgewogen. In besonderen Fällen kann der Beitrag gänzlich erlassen werden. Kürzlich hat auch der Landesrechnungshof die Einführung von Beiträgen für den Nachmittag empfohlen. In Krabbelstuben und Horte sind bisher schon Beiträge zu entrichten.

Die objektiven Zahlen zeigen deutlich, dass die Kinderbetreuung in OÖ eine Riesenbedeutung hat. Die Ausgaben dafür sind seit 2007 von 89,9 Mio. auf 227,4 Mio. Euro 2017 gestiegen. „Diese Steigerung der Mittel zeigt, dass wir in OÖ dem Ausbau der Kinderbetreuung eine Riesenbedeutung geben und kräftig in den Ausbau investieren“, sagt Kirchmayr.