Landtag fordert Fahrkostenersatz für Pendel-Studenten vom Bund

Stimmungsbild aus dem Landtagssitzungssaal

Der Oö. Landtag setzt sich für Pendel-Studenten ein

In einer Initiative von OÖVP und FPÖ wird in der Sitzung am Donnerstag vom Bund die Entwicklung eines Fahrtkostenzuschusses für Studierende gefordert, die nicht ausschließlich ihr Studium an einem Universitätsstandort betreiben können.

„Von den Studentinnen und Studenten wird unter anderem auf Grund von organisatorischen Änderungen und des verstärkten Ausbaus von Kooperationen zwischen den Universitäten mehr Flexibilität im Hinblick auf ihre Ausbildungsorte gefordert. Mittels Fahrkostenzuschuss für Öffis sollen hier wenigstens die finanziellen Mehrbelastungen abgefedert werden“, machen sich OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr und FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr für eine Unterstützung für Studierende stark.

Beispielsweise verfügt der Universitätsstandort Linz zum aktuellen Zeitpunkt über keine Volluniversität, wodurch nicht alle Lehrveranstaltungen in Linz abgedeckt und angeboten werden können. In der neuen Lehrer-Ausbildung wurden die Pädagogischen Hochschulen Linz und Salzburg zu einem Cluster zusammengefasst, dem sogenannten Cluster „Österreich Mitte“. Daraus ergibt sich, dass einzelne Fächer der Lehrer-Ausbildung in Linz nicht angeboten werden können, sondern Fahrten nach Salzburg notwendig werden, um dort die benötigten Vorlesungen zu besuchen. Die durch das Pendeln von Linz nach Salzburg entstehenden Kosten sind eine Zusatzbelastung für die betroffenen Studentinnen und Studenten. Vor allem berufstätige Studierende stellt das nicht nur vor finanzielle sondern auch vor große zeitliche Herausforderungen.