Extremismus-Prävention in Oö. Schulen wirkt

Bericht der Bildungsdirektion zeigt umfassendes Angebot auf

Im Mittelpunkt der heutigen Beratungen im Unterausschuss „Extremismus“ stand ein umfassender Bericht der Bildungsdirektion hinsichtlich der Präventionsangebote gegen Extremismus und radikale Strömungen.

„Die vielfältigen und auf die Bedürfnisse der jeweiligen Schulen abgestimmten Präventionsmaßnahmen zeigen Wirkung“, so OÖVP-Sicherheitssprecher LAbg. Wolfgang Stanek.

Der Bericht zeigt, es gibt ein gutes dreistufiges Netz in der Präventionsarbeit mit den Schülerinnen und Schülern. Gemeinsam mit Kriminal- und Suchtpräventionsstellen wird flächendeckend in Oberösterreich mit jungen Menschen gearbeitet. Extremismus und Radikalismus sind Bestandteile des Unterrichts und werden in mehreren Fächern und speziellen Workshops an den Schulen thematisiert. Bei konkreten Anlassfällen (vergangenes Schuljahr waren es sieben Verdachtsfälle bei rund 80.000 Pflichtschülern) gibt es seitens der Bildungsdirektion Angebote, rasch vor Ort reagieren zu können.

„Jeder konkrete Fall, wo Schüler mit extremistischem Gedankengut gleich welcher Art sympathisieren, ist ein Fall zu viel. In Anbetracht der Summe aller Schülerinnen und Schüler ist das allerdings nicht besonders besorgniserregend. Die Bewusstseinsbildung und die Präventionsarbeit funktionieren dank der engagierten Lehrerinnen und Lehrer sehr gut“, stellt Stanek fest, der auch die Eltern in die Pflicht nimmt, mit ihren Kindern insbesondere im Bereich der Gefahrenquelle Internet einen guten Umgang zu erlernen.

Für den Herbst 2019 wurde eine Folgesitzung für weitere Beratungen avisiert.