EU-Kommission gibt grünes Licht für österreichischen Energie- und Klimaplan

Der eingereichte Entwurf basiert auf den Zielvorgaben und strategischen Handlungsfeldern der #mission2030

Die Europäische Kommission hat nun den Entwurf des österreichischen Energie- und Klimaplans 2030 bewertet und grundsätzlich grünes Licht gegeben.

„Der eingereichte Entwurf basiert auf den Zielvorgaben und strategischen Handlungsfeldern der #mission2030. Das sind ambitionierte und gute Ziele, die die alte Bundesregierung, insbesondere Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger, festgesetzt hat. Für die Zukunft und die neue Regierung ist es wichtig, diese Ziele im Sinne einer Klimapolitik mit Hausverstand zu verfolgen“, sagt OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr.

Der Anteil erneuerbarer Energie muss auf 45 bis 50 Prozent gesteigert werden. Der Stromverbrauch soll bis 2030 sogar zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energieträgern gedeckt werden, mit Ausnahmen für die industrielle Eigenstromerzeugung. Dazu bedarf es auch einer entsprechenden Eindämmung des Energieverbrauchs, der in Relation zur Wirtschaftsleistung um 25 bis 30 Prozent verringert werden soll.

Bis Ende 2019 ist ein finaler Plan vorzulegen, wobei sowohl Stakeholder als auch die breite Öffentlichkeit in diesen Prozess einbezogen werden sollen.

„Ich begrüße es sehr, dass hier noch ein breiter Beteiligungsprozess bevor steht. Jeder kann etwas zum Klimaschutz beitragen und ist gefordert im Alltag auch einen Beitrag zu leisten“, so Kirchmayr, die auf die in OÖ bereits gesetzten Maßnahmen wie das Verbot der Neuerrichtung von Ölheizungen, der vermehrte Einsatz von Recyclingbaustoffen oder Initiativen wie das Repair-Siegel für eine gute Kreislaufwirtschaft verweist.