OÖVP-Winzig/Kirchmayr: „EU darf bei atomaren Zeitbomben nicht wegschauen“

Volle Aufklärung und lückenlose Überprüfung

Rund um die bekanntgewordenen schweren Sicherheitsmängel beim Atomreaktor 3 im slowakischen Mochovce fordern Abg. z. NR Dr. Angelika Winzig und OÖVP-Klubobfrau Mag. Helena Kirchmayr „volle Aufklärung und lückenlose Überprüfung“.  „Es braucht einen Schulterschluss und auch internationale Kooperation, um eine Überprüfung durchzusetzen. Die EU darf bei atomaren Zeitbomben nicht wegschauen und muss die Mitsprache aller Länder, die davon betroffen sind, garantieren. Immerhin hätte ein Unfall verheerende Auswirkungen auf ganz Europa“, so Winzig und Kirchmayr.

Darüber hinaus gibt es Berichte über Pläne für länderübergreifende Endlagerstätten. „Wir lehnen ein Endlager an Oö. Grenze strikt ab“, so Winzig und Kirchmayr. Um der Forderung nach einem klaren Nein gegen Endlagerstätten in unserer Grenznähe Nachdruck zu verleihen hat Angelika Winzig eine Petition gestartet. Mittlerweile unterstützen mehr als 3.400 Personen auf www.neinzuatom.at dieses Anliegen.