OÖ Anti-Atom-Politik ist ein gemeinsamer Kraftakt

Arbeitsgespräch mit Anti-Atom-Komitee

„Oberösterreichs Kampf gegen die unsaubere Kernenergie ist ein gemeinsamer und stetiger Kraftakt aller in unserem Land“, sagt OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr.

Auf Grund der Grenznähe Oberösterreichs zu Tschechien ist unser Bundesland besonders aufmerksam, wenn es um die Risikoreaktoren und deren Laufzeiten, sowie um die endlose Suche nach einem Lager für hochradioaktiven Strahlenmüll geht.

Neben den Initiativen des Landes Oberösterreichs, das hier eine echte Vorreiterrolle Inne hat, leisten die Anti-Atom-Bewegungen aus der Bürgergesellschaft einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über die Risiken von Atomenergie. „Es engagieren sich hier auch viele Ehrenamtliche, die grenzüberschreitend vernetzt und aktiv sind. Den dadurch gewonnen Informationsvorsprung gilt es im Sinne der Sache zu nutzen“, appelliert Kirchmayr.

Auch in rechtlicher Hinsicht werden alle Möglichkeiten genutzt um insbesondere auch auf EU-Ebene gegen neue staatlich subventionierte Reaktoren vorzugehen, weitere Laufzeitverlängerungen oder gar ein Endlager in der Nähe von OÖ zu verhindern.

Foto (OÖVP-Klub): OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr traf heute Alfred Klepatsch (Obmann des Anti-Atom-Komitee, links im Bild) und Manfred Doppler zu einem Arbeitsgespräch.