Aktuelle Stunde: Oberösterreichs Position als europäische Spitzenregion stärken

Landeshauptmann Stelzer stellt gemeinsam mit Bund wirtschaftliche Überbrückungshilfen bei Problemen aufgrund Corona-Krise in Aussicht

Oberösterreich konnte sich in den letzten Jahren im Ranking der europäischen Spitzenregionen kontinuierlich verbessern. Als Exportbundesland Nummer eins sind kontinuierliche Maßnahmen seitens der Politik notwendig, um diese Position nachhaltig zu sichern und im Wettbewerb der Regionen an Stellenwert weiter zuzulegen. In der aktuellen Stunde herrschte Einigkeit über den Erfolg der Standortpolitik des Landes Oberösterreich.

Klubobfrau Helena Kirchmayr strich in ihrer Fraktionsrede hervor, dass sich der Wirtschaftsstandort Oberösterreich nicht auf konjunkturelle Entwicklungen verlässt, sondern seine Stärken kontinuierlich pflegt und sich vor allem budgetär nachhaltig absichert: “Mit dem vor zwei Jahren begonnenen Schuldenabbau, mit Thomas Stelzers Chancen statt Schulden Politik und mit der Voraussicht des OÖ Landtags bei den Budgetbeschlüssen haben wir einen Kurs eingeschlagen, der uns, und das wird mir seitens der OÖ. Wirtschaft bei allen Betriebsbesuchen und Gesprächen bestätigt, nachhaltig als sicheren Wirtschaftsstandort absichert und damit Oberösterreich im Spitzenfeld der Regionen weiter nach vorne bringen wird. Dies ist der Weg der Verantwortung, der Weg der Oberösterreichischen Volkspartei!“

Landeshauptmann Thomas Stelzer nutzte die aktuelle Stunde, um sich für die Initiative des Landtags zu bedanken und jene vor den Vorhang zu holen, die für den Erfolg Oberösterreichs verantwortlich sind: „Die Stärke des Standorts ist Grundlage dafür, dass es den Menschen in unserem Land so gut geht. Unsere wahre Stärke und Erfolgsgeheimnis sind jedoch unsere Landsleute die arbeiten, anpacken, forschen, pflegen und helfen. Deswegen bin ich überzeugt davon, dass wir den erfolgreichen Weg des Landes weiterbeschreiten werden und es zusammen an die Spitze der Regionen schaffen.“

Im Zusammenhang mit dem Corona-Virus sprach der Landeshauptmann auch von großen Herausforderungen für die heimische Wirtschaft und stellte gemeinsam mit der Bundesregierung Überbrückungshilfen in Aussicht, falls notwendig. „Durch unseren Finanzkurs haben wir in Zeiten vorgesorgt, in denen es uns wirtschaftlich gut geht, damit wir für eventuelle schwierigere Phasen gerüstet sind.

Green Deal darf nicht zu Gefährdung von Arbeitsplätzen führen

„Linz wurde in den letzten Jahrzehnten zu einem der saubersten Industriestandorte der Welt, es werden alle technisch möglichen Schritte gesetzt und auch geforscht, um weiter nach höchsten Umweltstandards produzieren zu können.
Wir müssen sichergehen, dass strengere Auflagen in der Europäischen Union nicht zu Abwanderung in Billiglohnländer führt und Arbeitsplätze in unseren Regionen verlorengehen.“, sagt Helena Kirchmayr zur Resolution an die Bundesregierung, die einstimmig verabschiedet wurde.