OÖVP setzt auf Vertragsnaturschutz, reines Außer-Nutzung-Stellen von Flächen kann nicht der richtige Weg sein
Der Kontrollausschuss des Landtages hat sich in seiner heutigen Sitzung unter anderem mit dem Bericht des Landrechnungshofs (LRH) über seine Initiativprüfung der Naturschutzgebiete in Oberösterreich beschäftigt. In seinen Empfehlungen sieht der LRH unter anderem vor, „das Land OÖ solle die Unterschutzstellung ökologisch hochwertiger Flächen wieder forcieren“. Dabei bleibt aus unserer Sicht sehr viel Interpretationsspielraum. Die OÖVP hat alle ausgesprochenen Empfehlungen angenommen. Dabei bleibt aber festzuhalten:
„Der Naturschutz bewegt sich seit jeher im Spannungsfeld zwischen dem berechtigten Schutz bestimmter Flächen und einer verantwortungsvollen Nutzung durch Land- und Forstwirtschaft. Als OÖVP bekennen wir uns ganz klar zum Naturschutz. Für uns ist aber auch klar, dass das nur auf Grundlage vertraglicher Vereinbarungen geschehen kann. Ein reines Außer-Nutzung-Stellen bestimmter Flächen, die somit der Nutzung des Grundeigentümers entzogen werden, kann aus unserer Sicht nicht der richtige Weg sein. Natur- und Umweltschutz sind zentrale Aufgaben, die mit Hausverstand, Augenmaß und im Austausch mit Regionen, Gemeinden sowie Land- und Forstwirtschaft umgesetzt werden müssen. Unser Ziel bleibt ein wirksamer Schutz wertvoller Lebensräume bei gleichzeitig praktikablen Lösungen für die Menschen in Oberösterreich“, unterstreicht OÖVP-Klubobfrau Margit Angerlehner.





